TELEGRAMM: Resynchronisationstherapie senkt Mortalität bei Herzinsuffizienz

In der sogenannten MADIT-CRT-Studie wurde bei Personen mit einer Herzinsuffizienz und einer Auswurffraktion von weniger als 30% randomisiert untersucht, wie sich der prophylaktische Einbau eines kombinierten Kardioverter-Defibrillators (CRT-ICD) oder eines implantierbaren Defibrillators (ICD) auf den Verlauf auswirkten. Sieben Jahre nach Studienbeginn konnte nachgewiesen werden, dass die Mortalität nur bei Personen günstig beeinflusst wurde, die im EKG auch einen kompletten Linksschenkelblock hatten. Bei diesen betrug die Mortalität im Zeitpunkt der Analyse 18% im Vergleich zu 29% bei denjenigen mit einem ICD. Mit einer «Hazard Ratio» von 0,59 (95% CI 0,43-0,80) war dieser Unterschied signifikant und unabhängig von der Ursache der Kardiomyopathie und vom Geschlecht. 

Telegramm von Niklaus Löffel

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Resynchronisationstherapie senkt Mortalität bei Herzinsuffizienz ( 2014)