PSA-Screening: Nutzen minim, unerwünschte Effekte beträchtlich

  • m -- Ilic D, Djulbegovic M, Jung JH, et al: Prostate cancer screening with prostate-specific antigen (PSA) test: a systematic review and meta-analysis. BMJ 2018 (5. September); 362: k3519 [Link]
  • Zusammengefasst von: Markus Häusermann
  • infomed screen Jahrgang 22 (2018) , Nummer 6
    Datum der Ausgabe: Dezember 2018
Die Früherkennung des Prostatakarzinoms durch Bestim­mung des prostataspezifischen Antigens (PSA) im Blut ist um­stritten: Es werden damit wohl asymptomatische kleine Kar­zinome entdeckt, darunter aber auch indolente Tumoren, die im späteren Leben nie symptomatisch würden. Diese Über­diagnose führt zu unnötigen Operationen mit beträchtlichen nachfolgenden Problemen, am häufigsten zu erektiler Dys­funktion und/oder Urininkontinenz. Die Anzahl der Todes­fälle wird durch das Screening nicht vermindert. Mit einer Meta-Analyse aller verfügbaren randomisierten kontrollierten Studien fasste ein internationales Studienteam die

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infomed-screen 22 -- No. 6
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PSA-Screening: Nutzen minim, unerwünschte Effekte beträchtlich (Dezember 2018)