TELEGRAMM: Endovaskuläre und chirurgische Therapie des abdominalen Aortenaneurysmas gleichwertig

In dieser randomisierten britisch-kanadischen Multizenterstudie wurden von 613 Patientinnen und Patienten (78% Männer) mit einem Verdacht auf ein rupturiertes abdominales Aortenaneurysma 316 einer endovaskulären und 297 einer offenen chirurgischen Behandlung zugeteilt. Die Diagnose wurde in der ersten Gruppe 275-mal und in der zweiten Gruppe 261-mal bestätigt. Die Mortalität 30 Tage nach dem Eingriff war mit 35% gegenüber 37% nicht signifikant verschieden. Bezüglich 30-Tagesmortalität profitierten Frauen von einem endovaskulären Eingriff signifikant mehr als Männer und mehr als nach einer chirurgischen Therapie. Diese Studie ergab also für keinen der beiden Eingriffe einen Vorteil, analog dem Resultat eines Vergleichs der beiden Methoden, wenn sie als Wahleingriff beim abdominalen Aortenaneurysma angewendet wurden.(1)

Telegramm von Niklaus Löffel


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infomed-screen 18 -- No. 3
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Endovaskuläre und chirurgische Therapie des abdominalen Aortenaneurysmas gleichwertig ( 2014)