INTERNET CORNER: Computerschutz (ohne Passwort zugänglich)

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  • Zusammengefasst von: Etzel Gysling
  • infomed screen Jahrgang 16 (2012) , Nummer 2
    Datum der Ausgabe: April 2012

Computer sind allen möglichen Gefahren ausgesetzt; das «Malware-Repertoire» umfasst neben den Viren viele andere Angreifer wie Würmer, Trojaner, Spyware, Keylogger usw. Windows-Computer werden weitaus am häufigsten angegriffen; solche mit einem Apple- oder Linux-Betriebssystem sind jedoch auch nicht völlig sicher. Ich beschränke mich dennoch im Folgenden auf die Problematik der Windows-Computer.

Es darf wohl vorausgesetzt werden, dass heute jedermann sowohl eine «Firewall» aktiv hält als auch regelmässig (am einfachsten automatisch) «Updates» des Betriebssystems ausführen lässt. Diese beiden Schutzelemente sind selbstverständliche Bestandteile des Betriebssystems und verursachen kaum Aufwand. Dass man Mails von unbekannten Absendern oder mit zweifelhaftem Inhalt am besten löscht, ist ebenfalls eine wichtige Vorsichtsmassnahme, die allen einleuchtet. Die eigentlichen Virenschutzprogramme geben dagegen immer wieder zu Fragen Anlass. Wie gross sind die Unterschiede zwischen den verschiedenen Programmen? Decken diese Programme wirklich alle Risiken ab? Ist es unerlässlich, für ein solches Programm jedes Jahr neu zu bezahlen?

Hier ein paar Antworten und Hinweise: Obwohl es unvorstellbar viele Virenschutzprogramme gibt, kann keines einen absoluten Schutz garantieren. Da immer wieder neue Arten von Schädlingen erfunden werden, ist dies auch praktisch nicht möglich. Wie aus verschiedenen Vergleichen hervorgeht (siehe zum Beispiel: http://www.testberichte.de/testsieger/level3_tools_viren_scanner_531.html, http://www.antivirus-programme.info/suche/test-antivirenprogramme-2012.html), finden sich aber doch bedeutsame Unterschiede zwischen den einzelnen Angeboten. Unklar ist dagegen, ob es sich tatsächlich lohnt, eines der kostenpflichten Programme zu kaufen. Auch unter den Gratis-Programmen gibt es mehrere, die einen durchaus guten Schutz bieten. Eine Übersicht dazu findet sich z.B. an den folgenden Adressen:

http://www.techsupportalert.com/best-free-anti-virus-software.htmhttp://antivirus.about.com/od/freeantivirussoftware/tp/freeantivirus.htm
Sehr gute Gratis-Virenschutzprogramme sind unter anderem Avira AntiVir (http://www.avira.com/en/avira-free-antivirus), AVG Anti-Virus (http://free.avg.com/ch-en/homepage), Avast! (http://www.avast.com/de-ch/index), Panda Cloud Antivirus (http://www.cloudantivirus.com/de/#free-antivirus-download), aber auch das Microsoft-Produkt Microsoft Security Essentials (http://www.microsoft.com/de-ch/default.aspx).

Bei den Gratisprogrammen muss man aufpassen, dass man nicht bei der gleichen Gelegenheit unerwünschte Zusatzprogramme lädt. Auch die auf neuen Computern installierten Probeversionen von kostenpflichtigen Programmen werden am besten gleich entfernt, da man sonst später ständig von Kaufangeboten geplagt wird.  Eines der besten Gratis-Programme, die dabei behilflich sein können, ist der Revo Uninstaller (http://www.revouninstaller.com/revo_uninstaller_free_download.html).

Etzel Gysling

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infomed-screen 16 -- No. 2
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Computerschutz (ohne Passwort zugänglich) (April 2012)