Basisimmunisierung bei Säuglingen

  • Autor(en): Alexandra Röllin
  • pharma-kritik-Jahrgang 41 , Nummer 1, PK1067
    Redaktionsschluss: 15. Mai 2019
    DOI: https://doi.org/10.37667/pk.2019.1067
  • Mit Impfungen können heute viele mehr oder weniger gefährliche Kinderkrankheiten verhütet werden. Die entsprechenden Empfehlungen sind dieses Jahr in der Schweiz vereinfacht und an die in anderen Ländern gültigen Regeln angeglichen worden.

Vor mehr als zwei Jahrzehnten ist die letzte Übersichtsarbeit zu Impfungen bei Kindern und Jugendlichen in dieser Zeitschrift erschienen.(1) Nachdem sich in den vergangenen Jahren lediglich punktuelle Anpassungen ergeben haben, treten mit dem neuen Impfplan 2019 grundlegende Änderungen der Empfehlungen vonseiten des Bundesamts für Gesundheit in Kraft (im Text hervorgehoben).(2) Angepasst an deren Struktur soll in einem ersten Text die Basisimmunisierung bei Säuglingen erläutert werden. Grundlage für den vorliegenden Text bilden neben dem neuen Impfplan auch diverse Dokumente der WHO.(3)

Allgemeines zu Impfungen
Schon immer stand den offiziellen Impf-Empfehlungen eine Anti-Impfbewegung gegenüber, die den Nutzen von Impfungen grundsätzlich in Frage stellt, sei es aus einer Skepsis gegenüber behördlich empfohlenen Massnahmen heraus oder aufgrund alternativer Krankheitsmodelle.(4) Dass aus praktischen und ethischen Gründen – insbesondere bei Impfstoffen, die bereits seit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verfügbar sind – kaum randomisierte Studien mit klinischen Endpunkt

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Basisimmunisierung bei Säuglingen (15. Mai 2019)
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pharma-kritik, 41/No. 1
PK1067