Therapie der Akne

  • Autor(en): Barbara Loeliger
  • pharma-kritik-Jahrgang 38 , Nummer 10, PK1006
    Redaktionsschluss: 27. Januar 2017
    DOI: https://doi.org/10.37667/pk.2016.1006
  • Bei leichten Formen sind lokale Massnahmen (in erster Linie Benzoylperoxid und Retinoide) indiziert. Personen mit ausgeprägter Akne können systemisch behandelt werden (Antibiotika, kombinierte Kontrazeptiva). Orales Isotretinoin ist hochwirksam, aber mit zahlreichen Problemen verbunden.

Seit 1995 in dieser Zeitschrift das letzte Mal ausführlich über die Akne-Therapie berichtet wurde,(1) hat sich nicht sehr viel geändert. Im Folgenden werden neuere Texte – in erster Linie aus dem «Medical Letter on Drugs and Therapeutics»(2) sowie aus «Best Practice»(3) – zusammengefasst und mit einigen für die Schweiz spezifischen Informationen ergänzt. Die Pathogenese der Akne beruht wesentlich auf vier Mechanismen: · Vermehrte Talgproduktion · Verstärkte follikuläre Verhornung · Besiedelung mit Propionibacterium acnes (P. acnes) · Freisetzung von Entzündungsmediatoren Die Rolle von P. acnes ist noch nicht definitiv geklärt; das Bakterium kann entzündliche Reaktionen auslösen, wobei die Keratinozyten und Talgdrüsen beteiligt sind. Beeinflusst werden diese Vorgänge in erster Linie durch die hormonalen Veränderungen in der Pubertät, aber auch durch Stress, Kosmetika, Sonnenschutzmittel, die Menstruation und verschiedene Medikamente (z.B. Kortikosteroide, Neuroleptika).

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Therapie der Akne (27. Januar 2017)
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pharma-kritik, 38/No. 10
PK1006